Dass man heutzutage ein Telefon mit sich trägt, das mehr kann, als so mancher Desktop-Rechner, ist normal. So normal, dass es kaum noch auffällt. Wenn es um die großen Innovationen geht, denken viele Menschen schon eher an das Auto. Elektromobilität und autonomes Fahren sind keine Science Fiction mehr – eher eine Frage der Zeit. Auch wenn die Automobilindustrie nicht immer und überall durch Transparenz und Innovationsfreudigkeit glänzt: in Sachen Digitalisierung von Geschäftsprozessen stehen die Autohersteller durchaus in der pole position.

 

Logistik digital unterstützt

Genauer: Wenn es um den Umstieg von Papierdokumenten auf digitale Workflows und Prozesse geht, zählt die Automobilindustrie zu den innovationsfreundlichsten Bereichen der Wirtschaft. So gaben in einer kürzlich durchgeführten Studie 57 Prozent der Unternehmen zu Protokoll, in ihrer Logistik in das elektronische Management von Dokumenten zu investieren. Ähnlich konsequent sind die Unternehmen in der Produktion: Hier haben 55 Prozent der Firmen damit begonnen, Papier obsolet zu machen.

Konsequent zunehmend papierlos

Dass die Autoindustrie die Wertschöpfungskette stringent auf digital trimmt, scheint offensichtlich. Konsequenterweise bleiben unterstützende Funktionen und die Verwaltung beim Thema Digitalisierung nicht außen vor: 49 Prozent gehen in ihrem Marketing mit großen Schritten in Richtung Papierlosigkeit, 43 Prozent tun Gleiches im Qualitäts- und Compliance-Management.

 

Papier: Zu träge für Industrie 4.0

Offensichtlich sind die Autobauer geneigt, in Sachen Digitalisierung nicht nur Lippenbekenntnisse von sich zu geben. Sie schalten stattdessen einen bis zwei Gänge höher. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich klopft die Industrie 4.0 bereits laut an die Türe – und es liegt auf der Hand, dass die damit einhergehenden Umstellungen ohne ein grundlegendes IT-Gerüst, effektive Kollaboration und digitale Workflows und Archive kaum möglich sind.

„Diesel-Gate“ hin, schleppende E-Auto-Verkäufe her: Die Autoindustrie, und damit ein Schlüsselzweig unserer Volkswirtschaft, ist nach wie vor auch für positive Nachrichten gut. Und IT-technisch offensichtlich deutlich gewissenhafter unterwegs als beispielsweise in der realistischen Angabe von Verbrauchswerten…

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Über Joachim Brysch
Joachim Brysch kümmert sich bei EASY um die Unternehmenskommunikation. Fußballerisch schlägt sein Herz – wie sich das für das Ruhrgebiet gehört – königsblau.
Joachim Brysch
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