Im letzten Teil des Blog-Artikels habe ich zum Thema des potentiell disruptiven Charakters der Digitalisierung geschrieben. Heute und im letzten Teil der Artikelserie geht es um jüngere Technologie-Entwicklungen – wobei: Ganz so jung sind Artificial Intelligence und auch das Internet-of-Things nicht. Allerdings gewinnen diese Technologien in den vergangenen 5 Jahren mehr und mehr Aufmerksamkeit.

IoT in Privathaushalten – und in Unternehmen?

Immer mehr Haushalte profitieren von den günstigen Einsteigerpreisen und das “intelligente” Heim sorgt für Sicherheit, spart Zeit und senkt die Energiekosten. Während man im Privatbereich nur noch entscheidet, was für den jeweiligen Haushalt die richtige Technologie ist, ist die Technologieauswahl in Unternehmen häufig noch nicht erfolgt.

Nach eigener Recherche gehört das Thema Internet-of-Things durchaus zur Digitalisierungsstrategie vieler Unternehmen. Kein Wunder: Was im kleinen Smart Home funktioniert, sollte im Unternehmensmaßstab auch nicht das Problem sein. Hier werden dann Maschinen mit Sensoren versehen, miteinander vernetzt und „melden“ ihren Status und Bedürfnisse – was auch immer die Natur der Daten sein mag, die die Sensorik erfasst.

Dass dabei auch an die Integration von Business-Prozessen gedacht werden muss, liegt auf der Hand. Und schon sind wir wieder beim Enterprise Content Management.  Automatisiertes Nutzen der per Sensorik erfassten Daten in Echtzeit sorgt für eine effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen. Das liegt auf der Hand. Gerade mit der EASY Cloud Platform bringen wir die dafür notwendige Flexibilität zur Lösung solcher Aufgaben mit, da bin ich mir sicher.

Lernfähige Computersysteme (AI) und Enterprise Content Management: Wie passt das zusammen?

Bei alldem wächst die Menge an Daten natürlich enorm. Wer soll da noch den Durchblick behalten; wer soll da noch in kurzer Zeit erfolgreich suchen? Digitalisierung verlangt an dieser Stelle auch den Einsatz neuer Technologien, die es ermöglichen, sinnvoll mit diesen Datenbergen umzugehen. ECM bezieht sich ja zunächst „nur“ auf den Content eines Unternehmens – was aber, wenn dieser Content um Größenordnungen anwächst? Stichwort: „Sensorik/IoT“.

Kein Wunder also, dass auch in diesem Kontext neue Technologien im ECM-Kontext verwendet werden müssen. Maschinelles Lernen, Deep Learning Algorithmen, starke und schwache KI gehören dazu. Buzzwords? Wie Aaron Levie, BOX CEO, vor Kurzem dazu gegenüber techcrunch.com sagte: „The only way we are going to be able to make sense of all this data and be able to extract more and more value from it is through machine learning and artificial intelligence.

Schaue ich mir dazu die Möglichkeiten an, die mir zurzeit als Privatanwender zur Verfügung stehen, zum Beispiel der persönliche Assistent namens Alexa, dann weiß ich, man steht am Anfang einer Entwicklung – noch immer. Aaron Levi führt in dem Techcrunch-Interview weiter aus: „We think we are on the cusp of, for the first time, where technology can actually work on behalf of the user. I don’t have to tell it to do all of the things I want to generate value from. The system itself can begin to generate that value on its own, and that’s a pretty significant turning point for technology (…).

Fazit

Das sind hoffnungsvolle Statements: Wir befinden uns an der Schwelle dieser Technologien; sodass sie in Kürze nutzbar werden. Wir von EASY SOFTWARE bereiten uns schon seit längerer Zeit darauf vor. Natürlich – denn wir müssen es, allein schon wegen der gewaltigen Datenmengen.

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Über Reinhard Eidelsburger
Reinhard Eidelsburger is head of Consulting Services at EASY. After a long working day, he tries to clear his head while running.
Reinhard Eidelsburger

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