HMI Geräte

Hinter der Abkürzung und dem Kompositum „HMI Geräte“ verbirgt sich Folgendes: HMI steht für Human Machine Interfaces. Es geht also um Schnittstellen – und zwar zu Geräten. Kurz und knapp formuliert, lässt sich auch von Benutzeroberflächen zur Interaktion mit ganz bestimmten Gerätschaften sprechen. Dazu gleich mehr. Am vertrautesten sind einem derartige Schnittstellen durch den heimischen PC. Jener präsentiert sich gegenüber dem Benutzer durch eine graphische Schnittstelle zur Interaktion – nämlich durch ein GUI (graphical user interface), wie zum Beispiel der Desktop. Die Desktop-Metapher hilft uns, mit den Programmen und dem Betriebssystem zu interagieren.

 

Im Fall der HMI-Geräte, die häufig in industriellen Bereichen und dort in vor allen Dingen auf den Feldern der Automatisierung anzutreffen sind, ist die Angelegenheit anders gelagert. Kurz: Nicht nur die Interfaces sind vielgestaltiger im Vergleich zum Desktop-Rechner, sondern auch die Geräte selbst. Die Interfaces reichen von sehr einfachen bis hin zu komplexeren Ablese- und Bedieneinheiten. Um es zu verdeutlichen: Zum Beispiel stellt ein Lichtschalter ein HMI Gerät dar. Jener kennt zwei Zustände – ein/aus – die auch optisch repräsentiert und gleichzeitig verändert werden können. Natürlich können HMI-Geräte beliebig komplex werden. Die Anzeige und Bedienung muss dabei unterschiedlichsten  Anforderungen gerecht werden. Beliebige Displaygrößen und Qualitäten der Darstellung, Integrierbarkeit, Robustheit und Laufzeiten im Dauerbetrieb werden dabei von HMI-Geräten gefordert. Bekannte Beispiele für HMI Geräte findet man zum Beispiel im Produktportfolio des Herstellers Siemens: SIMATIC etc.  Als konkrete Geräteklasse sei hier dazu an Panel-PCs erinnert. Zum Einsatz kommen diese HMI Geräte in  sogenannten „Smart Factories“ zur Prozess-Steuerung, -überwachung und -optimierung von Maschinen und Robotern – also in den Herzkammern der Automatisierung und Digitalisierung.

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