Digitale Transformation

Smartphone-„Spionage“: Auch schon mal gespinkst?

Manchmal ist das Leben wie ein Film – zumindest ein bisschen. Den Film „Das Leben der Anderen“, die Spionagegeschichte um Stasi-Hauptmann Wiesler (Ulrich Mühe) kennen Sie bestimmt. Was das mit Digitalisierung und Smartphones zu tun hat? Nun ja, zumindest ein bisschen: „Jeder Vierte schaut heimlich in fremde Smartphones“ lässt der Digitalverbands Bitkom verlauten. Steckt etwa in jedem von uns ein kleiner Stasi-Offizier? Ganz sicher nicht aber: Die uns Menschen eigene Neugierde bahnt sich offensichtlich unaufhaltsam auch ihren Weg durch die und mit der Digitalisierung. Es muss ja nicht immer gleich der ganz große Datenklau wie unlängst durch Cambridge Analytica bzw. Facebook…

Wer schreibt der besten Freundin?

Mal eben die Nachrichten des Ehemanns oder der Ehefrau checken? Welche Nachrichten haben die Kinder, die beste Freundin, der Kollege erhalten? Rund ein Viertel der deutschen Smartphone-Nutzer (27 Prozent) hat laut Bitkom bereits ein fremdes Handy zur Hand genommen und darauf ohne Wissen des Besitzers gespeicherte Inhalte angeschaut. Weitere 28 Prozent der Befragten geben an, nicht verraten zu wollen, ob sie dies bereits getan haben. Die logische Folge: Fast drei Viertel (71 Prozent) fühlen sich unwohl, wenn sie das Smartphone einer anderen Person geben. 61 Prozent geben ihr Gerät nur aus der Hand, wenn sie währenddessen selbst dabei sind.

Gesunder Menschenverstand hilft (meistens) weiter

Wie ist es bei Ihnen? Auch schon mal gespinkst? In jedem Fall darf man annehmen, dass sich die menschliche Natur nicht so einfach ändern lässt. Ändern lässt sich aber sehr wohl, wie einfach oder schwer man es seinen neugierigen Mitmenschen macht. Hier hilft meist der gesunde Menschenverstand und – im konkreten Fall – moderne Technik weiter, also z. B. das Smartphone rasch auf Sperrzustand zu stellen und es dann nur per eigenem Fingerabdruck entsperren zu können. Und wenn Sie dann trotzdem mal jemand auf „frischer Tat“ ertappen sollten, können Sie ihm immer noch ein empörtes „get a life!“ entgegenschmettern…

Über Joachim Brysch
Joachim Brysch kümmert sich bei EASY um die Unternehmenskommunikation. Fußballerisch schlägt sein Herz – wie sich das für das Ruhrgebiet gehört – königsblau.
Joachim Brysch

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